03.07.2020

Wann Sie Yard Management Software brauchen

Interne und externe Fahrzeuge, verschiedenste Verladegüter, eine begrenzte Anzahl von Mitarbeitern und Rampen. Dazu Staus, Störungen, Warteschlangen. Die Arbeit in der Hofdisposition ist täglich ein neues Rangieren aller Variablen, die hier zusammenkommen. Und am Ende die Frage, welche Rampe jetzt eigentlich frei ist?

Sie wissen, dass das alles irgendwie optimaler gehen muss und kann. Aber lohnt sich hier die Einführung einer Software wirklich oder wartet am Ende nur noch mehr Arbeit?

Erfahren Sie, welche Herausforderungen Sie digital lösen können und wann Sie über den Einsatz eines Yard-Management-Systems nachdenken sollten.

Typische Probleme auf dem Frachthof

Problem Nr. 1: Fehlender Überblick - Was ist hier eigentlich los?

“Der LKW wird in 10 Minuten unser Werksgelände verlassen.”

Diese scheinbar ganz einfache alltägliche Information zu beantworten, bringt vielleicht auch Ihre Hofdisposition ins Schwitzen. Die Telefone klingeln ständig: Wo ist der Fahrer von LKW X? Welches Verladefahrzeug wird an Rampe Y benötigt? Ist LKW Z bereits abgefertigt?

Für einen unserer Kunden war die Bearbeitung solcher Anfragen ein sehr zeitaufwändiger Posten. Immer wieder fehlten wichtige Informationen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, was wiederum zu vielen Rückfragen und am Ende zu Ablaufverzögerungen führte. Bis zu 5 Mitarbeiter waren damit beschäftigt, die Antworten auf Anfragen zeitaufwändig nachzubeschaffen. Und manchmal hieß das eben auch, zu Fuß das Werk nach einem bestimmten Fahrzeug abzusuchen.

Das ist ziemlich viel Einsatz für eigentlich doch sehr simple Information.

Problem Nr. 2: Schwierige Kommunikation - Die Information weiterreichen

Intern gibt es keine geregelten Kommunikationswege – viel erfolgt auf Zuruf, persönlich oder per Telefon. Und manchmal kommt eine wichtige Information nicht rechtzeitig an der Verladerampe an.

Die andere Seite ist die Kommunikation mit externen Fahrern: Auch hier ist es häufig nicht geregelt, wie man die LKW-Fahrer erreichen kann, um kurzfristig Anweisungen erteilen zu können. Außerdem führen die zunehmenden Sprachbarrieren ebenfalls häufig zu Missverständnissen und Verzögerungen.

Wie aus 2 Problemen noch viel mehr werden

Aus unserer Erfahrung heraus sind fehlende Information und Kommunikation die grundlegenden Probleme auf Frachthöfen. Alleine dadurch wird die Hofsteuerung aufwändig und träge: Es kommt zu Fehlern und damit zu Mehraufwänden. Alles in allem dauern viele Prozesse länger als nötig.

Kommen dann unvorhergesehene Planabweichungen (Staus, Störungen) dazu, setzt eine Kettenreaktion ein, die alles noch mehr verzögert.

Je nach Frachthof kommt es zu vielfältigen Folgeproblemen, die überall verschieden stark ausgeprägt sind:

  • Die Auslastung des Frachthofs wechselt zwischen Überlastung und Leerlauf.
  • Bei Planänderungen können Sie nicht kurzfristig und fundiert reagieren.
  • Sie erreichen Ihre Verladequoten nicht.
  • Die Kosten sind insgesamt zu hoch.
  • Hohes Stresslevel bei Mitarbeitern und Partnern.
  • Ihre Kunden und Partner sind unzufrieden, weil die Verladezeiten nicht eingehalten werden.

Ab wann brauche ich nun ein Yard-Management-System?

Ob Sie 5 oder 20 Rampen verwalten oder mehr als soundso viel LKW täglich Ihren Hof passieren, gibt Ihnen hier keinen verlässlichen Anhaltspunkt. Die Realität der Frachthöfe ist dafür zu unterschiedlich und zu komplex.

Die Frage ist viel mehr: Haben Sie das Steuer fest in der Hand oder werden Sie öfter vom Sturm mitgerissen als Ihnen lieb ist?

Sobald Sie keinen Überblick über das Geschehen auf Ihrem Frachthof haben, und sich damit wie schon beschrieben Ihr Handlungsspielraum reduziert, kann ein Yard Management-System Ihre Lösung sein.

Unser Kunde mit der personalaufwändigen Informationsbeschaffung wollte hier die Mitarbeiterressourcen endlich produktiver nutzen. Dank der lückenlosen Transportdokumentation von TMC konnte das Unternehmen den bisher dafür notwendigen Personalstamm deutlich reduzieren. Durch die insgesamt reibungsloseren Prozesse reduzierten sich die Rückfragen zudem auch ganz von alleine. Wo alles läuft, muss auch keiner nachhaken.

Ein Yard-Management-System setzt genau an den Knackpunkten Information und Kommunikation an: Es bündelt die Prozesse, sammelt alle notwendigen Informationen und macht sie Ihnen und Ihren Mitarbeitern zentral zugänglich. Je nach Anforderung gibt es zusätzlich verschiedene Wege die Information zu verteilen, über Messenger-Anbindung, Info-Displays am Arbeitsplatz u.v.m.

Fazit

Yard-Management-Software lohnt sich, sobald es auf Ihrem Verladehof wiederholt ineffizient wird und Sie nicht reagieren können, weil Ihnen die notwendigen Informationen fehlen.


Wir sind Ihr Anbieter mit neutralem und erfahrenem Blick von außen: Wie die genaue Lösung für Ihre Logistikprozesse am Ende aussieht, ist jedes Mal absolut individuell. Und gerade deswegen für uns immer wieder spannend.

Sprechen Sie uns einfach an!